«Brandboden» – ein sagenhaftes Landschaftstheater

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Vom 6. Juli – 20 August findet die diesjährige Produktion des Lanschaftstheater Ballenberg statt. Dieses Jahr erwartet die Besucher ein ganz besonderer Theatergenuss, denn wie auch schon bei den Anfängen 1991, findet dieses Jahr ein Wandertheater statt. An 3 Schauplätzen verfolgen die Zuschauer hautnah das Leben des Köhler Melk mit all seinen Höhen und Tiefen. Und auch zwischen den Szenen erwatet Sie ein sagenhafte Welt…

Unter dem Stichwort «Brandboden» reservieren und profitieren!

Brandboden» erzählt die Geschichte des Köhlerjungen Melk, der vom jugendlichen, armen Aussenseiter zum reichen Unternehmer wird, alles verliert, dafür sein Herz opfert, wieder vermögend wird aber vereinsamt, um schliesslich doch zu seinen Wurzeln, Gefühlen und seiner Geliebten zurück zu finden. Das Stück, das von Regisseur Ueli Blum verfasst wurde, stützt sich frei auf die berühmte Erzählung «Das kalte Herz» von Wilhelm Hauff (1802-1827).

«Der Stoff ist für die Situation auf dem Ballenberg mit den historischen Häusern, den idyllischen Weilern und dem dunklen Wald ideal», schwärmt Ueli Blum. Er schrieb eine neue, «gotthelfsche» Fassung der Erzählung und passte die Figuren der reichen Schweizer Sagenwelt an. «Brandboden» nennt sich zudem ein Ort in einer Waldlichtung im Ballenberg, wo Jahr für Jahr ein Kohlemeiler aufgebaut und abgebrannt wird, um das vom Aussterben bedrohte, traditionelle Handwerk zu zeigen und Ballenberg-Kohle zu produzieren. Genau hier wird das Wandertheater denn auch enden.

Dank der neuen Theaterform können die Theatergäste ganz in die mystische Ballenberg-Welt eintauchen. Man folgt den sagenhaften Spuren des Köhler-Melk, wandert durch die malerischen Weiler, begegnet im Wald sagenhaften Gestalten und merkwürdigen Geräuschen, hört das Feuer knistern und riecht den Rauch, der laue Abendwind bläst einem ums Gesicht. Die Theaterbesucher werden selber Teil der Geschichte!

Das Stück hat drei Akte, wobei jeder Akt in einer anderen Gegend des Museums verortet ist. Der jugendliche Melk, der in Armut lebt und im Dorf als Aussenseiter gilt, spielt in der Zentralschweiz und im Wald. Der zu Geld gekommene Melchior als Unternehmer und Besitzer einer Sägerei spielt im östlichen Mittelland. Und der ältere Mann, der sein Leben kritisch reflektiert, Rückblick hält und wieder zu seinen Ursprüngen zurückfindet, wird im Brandboden, beim Kohlemeiler, gezeigt. Eine Erzählerin in der Figur einer Marketenderin führt die Gruppen von Spielplatz zu Spielplatz. Gesamthaft sind pro Abend drei Besuchergruppen unterwegs. Die Inszenierung ist so konzipiert, dass sich alle 45 Minuten maximal 150 Personen auf den Weg machen, damit sie sich nicht in die Quere kommen.